Das Dankeskreuz „In der Trau“ steht wieder an seinem Platz

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Kreuz auf der Trau, Thalexweiler, Foto: Richard Wagner

In seinem Buch „Wegekreuze und Bildstöcke in Lebach“ beschreibt Richard Wagner das Kreuz „In der Trau“ und berichtete, dass es 2006 wieder aufgestellt werden sollte.
Nun, 2014, ist es endlich soweit, nach Jahren der Restaurierungsarbeit durch Walter Lesch steht es wieder in voller Schönheit an seinem angestammten Platz in der Dirminger Straße (in der Trau), Thalexweiler.
Dieser Tage haben Walter Lesch und seine Freunde Reinhold Morsch, Josef Nicolay, Eduard Hell, Frank Eisenbart und Peter Nikolay das Dankeskreuz wieder an alter Stelle errichtet. Die Dirminger Straße ist nun um einen schönen Ort des Innehaltens reicher geworden.
Das Kreuz wurde 1883 vom Landwirt Johann Thewes als Dank für die wundersame Rettung seines 12jährigen Sohnes Johann aufgestellt. Maria Groß, kennt die Geschichte der Kreuzerrichtung von den Erzählungen ihrer Großmutter.
„Auf dem Rückweg von der Heuernte 1883 scheuten die Pferde kurz von der Hofeinfahrt in der abschüssigen Dirminger Straße, der Junge fiel vom Wagen direkt vor ein Rad und wäre zu Tode gekommen, hätten die Pferde nicht sofort gestoppt.“
Errichtet 1883 steht auf dem Kreuzfuß oberhalb der Altarplatte. Im Sockel liest man „O crux ave spes unica considera ora sacrifica“ (Oh Kreuz sei gegrüßt einzigartige Hoffnung, beachte, bete, opfere).
Errichtet zur Ehre Gottes von Familie J. Thewes, Thalexweiler.

Dank der mühevollen Arbeit von Walter Lesch ist das schöne Kleindenkmal gerettet und kann nun viele weitere Jahre die Vorbeigehenden erfreuen und zum Innehalten einladen.

Richard Wagner

 

 

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