Ein Lebacher räumt auf:

Albert Wagner ordnet im Rathaus Akten, die vom Hochwasser beschädigt wurden.

Am 18. April 2008 berichtet Monika Kühn unter o.g. Titel im Dillinger Teil der SZ (die Veröffentlichung des beigefügten Fotos von Thomas Seeber in unserem Blog hat sie selber autorisiert).

Albert Wagner räumt auf

© Thomas Seeber: Ein Lebacher räumt auf.

Unser Mitglied Albert Wagner hat sich einer ehrenamtlichen Arbeit im Lebacher Rathaus gestellt. Das Archiv der Stadt, das beim Hochwasser 1993 überflutet wurde (wobei die gelagerten Akten stark in Mitleidenschaft gezogen wurden), hat er sich nun vorgenommen, zu sichten und neu zu sortieren.

Eine äußert staubige Angelegenheit: Alle Aktenordner sind vom Hochwasser stark verschmutzt und verklebt. Ordner für Ordner werden erst grob vom Schmutz befreit, danach wird der verklebte Inhalt Blatt für Blatt gelöst, gesichtet, geordnet, und es wird festgehalten, was in diesem Orner zu finden ist.

Margit Thewes, der das Archiv unterstellt ist, gibt die erfassten Daten in den Computer ein. Damit soll erreicht werden, in naher Zukunft einen schnellen Zugriff auf die Daten zu erreichen.

Seit drei Monaten sitzt Albert Wagner nun täglich drei Stunden im Keller, putzt und sortiert.

Bis das Archiv wieder voll verwendbar sein wird, gehen noch Monate ins Land.

Albert Wagner, der von den Mitarbeitern des Rathauses liebevoll als „Kellerassel“ betitelt wird, sagt selbst: „Da fließt noch viel Wasser die Theel ‚runner‘“, bis im Archiv auf Mausklick recherchiert werden kann.

Die Arbeit Albert Wagners wird für den Historischen Verein sehr wertvoll werden, wenn dieser daran gehen wird, eine Lebacher Chronik zu schreiben.

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