Joram Oppenheimer

Eine Broschüre, die über den Besuch von Joram Oppenheimer in Lebach im Juni 2017 berichtet, ist von Willibald Steffen auf den Weg gebracht worden; er hat das Layout und die Fotobearbeitung durchgeführt sowie das Probeexemplar bestellt.

Ich hatte von den Recherchen zu den Stolpersteinen noch Quellen, und anschließend konnte ich Zeitzeugen befragen und zusätzliche Fotos erhalten. So entstand die Idee, ein kleines Fotobuch für Joram Oppenheimer und Interessenten zu erstellen. Die Broschüre wurde jetzt erweitert um einige Fotos aus der Zeit seines Besuches.

Sie ist in DIN A-5 Format, quer, verfasst und kostet pro Exemplar 2 Euro.

Wer möchte ein Exemplar bestellen? Dann bitte wenden an Willibald Steffen!

Hilde Bayer

Gespenster und Geschichte

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Dillinger:

Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen über die Vergangenheit des Saarlandes verraten

Stadtmuseum Saarlouis, Vaubansaal
19. Januar 2018, 18 Uhr

 

In der Sagenüberlieferung der Saar finden sich zahlreiche Geschichte über Gespenster. Dieser Saarspuk hat Geschichte. Der Maltitz, der Varus, die Mottener Geister von Lebach, der Hoberger von Püttlingen, der Ratzehans von Ottweiler, der Spitalhannes von Merzig, der Sumpfgeist von Roden und viele andere Gespenster unserer Sagen – alle sagen etwas über das Leben unserer Vorfahren. Diese Gespenstergeschichten haben nämlich einen ‚wahren‘ Kern. Anhand von ausgewählten Beispielen aus dem ganzen Saarland wird untersucht, was uns Gespenstersagen über die Vergangenheit verraten.

Nachtrag von Prof. Dillinger:

Lieber Herr Wagner!

 

Vielleicht für Sie und die übrigen Mitglieder des Historischen Vereins interessant?

Ich bin einer der Interviewpartner in der Sendung ‚Was wäre wenn …‘ bei Phoenix am Di., 09.01.18, 15.15 Uhr.

Es hat nichts mit saarländischer Geschichte zu tun, sondern mit einem historischen Gedankenspiel: Was wäre, wenn der Islam Europa schon im Mittelalter überrannt hätte. Ich bin derzeit im Gespräch mit der Filmfirma, die über  eine kurze Sendereihe mit solchen Gedankenspielen nachdenkt.

 

Besten Gruß

Prof. Dr. Johannes Dillinger

Oxford / Mainz

Historischer Kalender 2018

Ab Montag den 20.11. 2017 ist der Historische Kalender 2018 erhältlich.

© Historischer Verein Lebach

                            

Sie bekommen den Kalender für 9 € bei:

Buch und Papier Anne Treib

Bäckereien Dahlem

Postagentur am Markt

Stadtbücherei und

Vors. des Vereins R. Wagner, Jabacher Str. 39

Der Kalender „Höfe, Häuser und ihr Hausnamen III.“ befasst mit den Anwesen: Weyrich, Ampfersch,Flierches, Gäschpersch, Däälersch, Pieten,Mees,Maijersch alle Lebach, Schommersch, Lepsen, Niedersaubach, Wääsjes, Landsweiler, Altmeyer, Falscheid und Jechdersch, Eidenborn.

In diesem Jahr sind es 13 Kalenderblätter, die wieder ausgiebig Auskunft geben über die Gebäude, ihre Erbauer und Bewohner.

Wie in jedem Jahr haben Hildegard Bayer, Klaus Feld, Egon Gross, Dieter Heim, Markus Heinrich, Reiner Jost, Benno Müller, Thomas Rückher und Richard Wagner viel geforscht, um sie gut zu informieren.

Für die ehrenamtliche Arbeit sei ihnen herzlich gedankt.

Der Vorstand freut sich, wenn sie den Kalender kaufen, zu Weihnachten verschenken oder sammeln. Mit ihrem Kauf helfen sie, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Kalender gedruckt werden kann.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen

Der Vorstand

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Napoleonkreuz restauriert – Einsegnung am Volkstrauertag in Niedersaubach

Galerie

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Am Volkstrauertag wird in Niedersaubach ein Napoleonkreuz eingesegnet, das Edwin Reis, Bildhauer aus Überroth, restauriert hat. Sein Werk ist bezaubernd!
Hier dokumentiert er in Bildern, wie der Schaffensprozess sich als Zwiegespräch mit einem deformierten Stein ereignete; Edwin Reis versuchte, die abgetragenen … Weiterlesen

Volksbund Saar – Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Sanierung der Lebacher Kriegsgräberstätte schreitet voran – Nun werden Spenden gebraucht

Die Lebacher Kriegsgräberstätte, welche vom Verfall bedroht ist, soll erhalten werden. Dort in der Trierer Straße neben der Leichenhalle zur evangelischen Kirche hin liegen 24 Lebacher, 229 deutsche Soldaten und 73 osteuropäische Kriegsgefangene (davon 7 Babies). Die 24 Lebacher Toten sind vor allem Opfer der alliierten Luftschläge zwischen Herbst 1944 und Frühjahr 1945 gewesen; die meisten der 229 gefallenen deutschen Soldaten kämpften während der Saarschlacht bei Dillingen, Pachten und Roden zwischen November 1944 und März 1945 und wurden dort verwundet; man brachte sie ins Lebacher Lazarett in die Hermann-Göring-Kaserne, wo sie dann verstarben; die Schicksale der umgekommenen Kriegsgefangenen liegen noch weitgehend im Dunkeln.

Eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe des Volksbundes hat begonnen, den Friedhof zu sanieren. Ziel ist es, diese Kriegsgräberstätte als Mahnmal für den Frieden in Europa zu erhalten. Deshalb sollen nicht nur die Kreuze und Namenstafeln erhalten werden, sondern auch die Geschichten der dort Begrabenen erzählt werden. Die Aufarbeitung der Geschichten durch Lebacher Schüler ist ein wesentlicher Teil der Sanierungsarbeit. Infotafeln sollen beispielhaft von den grausamen Schicksalen der Kriegsopfer erzählen.

Alfred Scherer, Joachim Gross und Peter Rück bringen einen Spezialreiniger auf die verwitterten Steinkreuze auf © Lothar Schmidt

Dieter Pfeifer und Leo Willms bessern die gereinigten Steinkreuze aus © Lothar Schmidt

Geplant ist, die Sanierung bis zum 1. September 2019, dem 80. Jahrestag des Ausbruchs des 2. Weltkrieges, zu vollenden.

Nun werden aber für die Sanierung dieses Friedhofs Geldmittel gebraucht, um die Namenstafeln einzufassen und damit lesbar zu halten. Deshalb ergeht die große Bitte an die Lebacher Bürgerinnen und Bürger, für die Erhaltung dieses Mahnmals und die Schaffung eines Lernortes für die Jugend zu spenden.

Der Volksbund Saar hat einen Spendenkonto bei der levoba eingerichtet. Der Volksbund ist gemeinnützig und kann deshalb auch Spendenquittungen ausstellen.

Das Spendenkonto lautet:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., IBAN DE43 5939 3000 0001 5236 00, levoba, Verwendungszweck: Spende Friedhof Lebach

Rückfragen können gerichtet werden an: Volksbund Saar, Hixberger Str. 3, 66292 Riegelsberg, Tel: 06806-952090, www.volksbund.de/saarland

Danke!

Lothar Schmidt, Sprecher der Volksbundgruppe DIE LEBACHER

Vereinsausflug in die Vorderpfalz

Galerie

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Am Samstag, dem 14.10.2017, machten sich die Mitglieder des Vereins auf den Weg in die Pfalz. Ziel war Neustadt an der Weinstraße und das Hambacher Schloss.
Um acht Uhr fuhren wir ab dem Bahnhof Lebach immer der aufgehenden Sonne entgegen in … Weiterlesen

Zurückgekehrt zu den familiären Wurzeln

Galerie

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Dieter Lorig berichtet im Dillinger Teil der SZ über den Besuch von Joram Oppenheimer auf Einladung des Historischen Vereins in Lebach, der Stadt seiner jüdischen Großeltern, am 14. Juni 2017
© Dieter Lorig (Text und Bilder)
Dieter Lorig hat uns noch weitere … Weiterlesen